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Gehe in ein Land das ich dir zeigen werde!

Ganz ehrlich? Manchmal habe ich den Eindruck, die Dinge in der Bibel stehen in der falschen Reihenfolge. Ich frage mich, wie Abraham das gemacht hat oder Josua oder Petrus.

Geh in ein Land, das ich Dir zeigen werde, sagt Gott zu Abraham. Müsste es nicht heißen: Ich zeige dir das Land, in das du gehen sollst? Ich frage mich oft, woher Abraham wusste, in welche Richtung er den ersten Schritt setzen musste. Oder wusste er das gar nicht? Ist er einfach losgegangen, ohne Ortsangabe? Himmelsrichtung? Straßenkarte?

Oder Josua und das Volk! Sobald ihre Füße den Jordan berühren, würde sich das Wasser stauen. Ob sie sich gewünscht hätten, es wäre umgekehrt gewesen? Nach dem Motto „Ich halte das Wasser für Euch an, dann könnt Ihr trockenen Fußes den Fluss überqueren.“ Ich sehe die Priester vor mir, die schwere Bundeslade in der Hand, den großen Fluss vor der Nase. Haben sie gezittert, gezweifelt, gehofft, es gäbe einen Hinweis auf das Versprechen GOTTES, BEVOR sie den Fuß auf das Wasser setzten?

Wieder einmal stehe ich vor einer Weggabelung. Es scheint mir, dass GOTT gerade jetzt sagt: „Geh einen neuen Weg. Lass los. Geh los, in ein Land, dass ich Dir zeigen werde. Mach den ersten Schritt!“ Und ich?

Ich stehe ratlos da, schaue in jede Himmelsrichtung und habe keine Ahnung, auf welchem Weg „das verheißene Land“  liegt. Wünschte mir, GOTT wäre präziser in seiner Angabe, würde das Wasser teilen und die Umstände glätten, so dass ich sehen kann, was ich noch nicht sehe. Weiß, was ich noch nicht weiß.

Ich frage mich, was die GOTTES-Männer veranlasst hat, TROTZDEM zu gehen. Trotz Unwissenheit. Trotz riesiger Hindernisse.

Mir fällt nur eine Antwort ein: Ihr Vertrauen auf den EINEN, auf ihren GOTT und geliebten König war größer als alle äußere Umstände, alles Unwissen, alle Hindernisse und Ängste.

 

Ihre HOFFNUNG auf den himmlischen Vater, ihr Glaube an Seine Liebe und Güte überwand all das und ließ sie Schritte gehen, die menschlich gesehen unlogisch, gefährlich und dumm aussahen. Sie vertrauten BEVOR sie sahen.

 

Und was ist aus ihnen geworden? Vater der Völker – Abraham.  Erkämpfer des verheißenen Landes – Josua.  Die Bibel sagt über die Helden des Glaubens,  dass GOTT Großes durch sie tun konnte, weil sie IHM vertrauten.

Das will ich auch! Eine Frau sein, die IHM vertraut und durch die ER Großes tun kann. Ich habe immer noch keine Ahnung, wohin es geht, aber meine Vorfahren im Glauben machen mir Mut, sind mir Vorbild, dass es sich lohnt IHM zu glauben und loszugehen ohne die Richtung zu kennen. Nur auf Sein Wort hin.

Es ist für mich ein himmlisches Geheimnis, dass all die Vorbilder aus der Bibel das Ziel erreichten, ohne die Sicherheit und das Wissen, das ich mir oft wünsche.

Ich habe verstanden, dass das Gegenteil von Angst nicht Mut ist, sondern Hoffnung. Hoffnung, dass ER es gut machen wird. Hoffnung, dass ER seine Versprechen hält und dass es sich lohnt IHM zu vertrauen BEVOR ich sehe!

Jetzt gehe ich los und habe keine Ahnung wohin. Aber ich weiß, wer mir Sein Wort gegeben hat! IHM glaube ich.

 

Mail an Regine Umbach 

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