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Wenn Angst dich nicht hindern wird...

Schon in meiner Kind- und Jugendzeit hat besonders mein Vater mir vieles zugetraut und mich ausprobieren lassen. Als Kind durfte ich bei Theaterstücken auf der Bühne stehen und lernen, Menschenfurcht zu bekämpfen. Mit 13 Jahren war ich auf meinem ersten Einsatz bei einer Strandmission und durfte die Gute Nacht Geschichte halten! Konnte vor lauter Aufregung kaum schlafen! Als Teenager mit wackelnden Knien mein erstes Seminar halten.... und immer glaube jemand an mich!

Nach meinem Theologiestudium ermutigte mich auch mein damaliger Pastor. Er sagte immer: „Evi, du musst alles 3x machen, um zu wissen, ob es deine Gabe ist oder nicht!“

 

Leichter gesagt als getan! Aber ich probierte, wich nicht vor Aufgaben zurück, dir mir dennoch etwas Angst einflößten und hatte viele Wegbegleiter, die mich ermutigten.

 

Als ich Mitte Zwanzig war, ging ich bestimmte Situationen mit meiner Mentorin durch. Woche für Woche! Ich wollte mich nicht von Sachen aus der Vergangenheit fesseln lassen, und dennoch überkam mich immer wieder die Furcht. Aufgaben waren zu groß, Verantwortung zu viel, anvertraute Menschen zu schwierig! Doch diese Mentorin half mir, diesen Aufgaben zu begegnen und mich denen zu stellen. Zu wissen, ich bin nicht allein unterwegs. Und sie veränderten auch mein Bild, was ich von Gott hatte! Er wurde nicht sauer, wenn ich etwas nicht so gut hinbekam, sondern glaubte weiterhin an mich und vertraute mir noch mehr an!

 

Ende Zwanzig sagte diese Dame, „Evi, eines Tages wirst du mal ein Werk leiten und bist da die Nummer 1!“ Ich weiß noch, wie ich schallend gelacht habe und war so überzeugt, dass ich einfach nur eine gute Nummer 2 bin.

 

Und so überraschte mich Gott mit Aufgaben und Fähigkeiten, die ich mir selbst nicht zugetraut hätte, die auch nicht von jedem Menschen gleich gewünscht waren. Ich, die ich mich oft zu unfähig fühle, eine Aufgabe zu übernehmen, habe von Gott Überraschungen in den Schoß gelegt bekommen.

 

Ich habe wunderschöne Zeiten und Jahre erlebt, wo ich in Afrika, Indien und China arbeiten konnte und merkte, wie man über sich selbst hinaus wachsen kann.

Nach 10 Jahren Vollzeit merkte ich, wie mich alles nach Europa und zur jungen Generation zieht. Doch wie sollte das praktisch aussehen?

Auch hier überraschte Gott mich wieder!

 

Aus freiem Fall schenkte er mir einen Job in einer großen Aluminiumfirma, wo ich sehr viel lernen durfte und seit 11 Jahren einen missionalen Lebensstil praktizieren kann (der Betriebsrat gab mir 6 Monate, denn er war überzeugt, diese „Pastorin“ überlebt es nicht länger...), und gleichzeitig vertraute mir Gott Leitungsaufgaben mit jungen Menschen in meiner Stadt Hamburg, in Deutschland und seit 8 Jahren auch auf Europa-Ebene an.

 

Eins meiner Lebensmottos wurde: „Sag niemals Nein aufgrund von Angst“. Das wird immer wieder überprüft! Auch heute noch! Aber die Abenteuer, die daraus folgen, Gott zu vertrauen und die Schritte zu gehen, die er ebnet, sind das schönste.

 

Manchmal denke ich, ich müsste doch einfach mal aus dem Traum aufwachen, aber nein, ich darf meine Berufung und meine Gaben ausleben und bin begeistert, dass Gott mich trotz so mancher meiner Furcht überrascht und zum Segen setzt!

 

Mail an Evi Rodemann 

 

 

 

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