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Gedanken von Frauen die leiten

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Es war einmal ein hübsches, begabtes Mädchen.

Eines Tages kam seine Mutter herein, warf einen kritischen Blick auf seine Tanzschuhe und sagte: „Du wirst nie eine gute Tänzerin werden.“ Bald kam es in die Schule. Dort gab es einen Jungen, der zu ihm sagte: „Du bist dick und hässlich.“ Das Mädchen fing an, auch diese Sätze zu glauben. Es verglich sich mit anderen und lehnte sich selber immer mehr ab. Das Mädchen begann einen anspruchsvollen Beruf. Die inzwischen junge Frau war intelligent, aber unsicher. Sie brachte hervorragende Leistungen, wurde aber von ihrem Chef häufig übersehen. So blieb sie ihr Leben lang hinter ihren eigenen Möglichkeiten zurück und war am Ende unglücklich über so viele verpasste Chancen und Ziele.

 

Hast du dich in diesem Mädchen auf die eine oder andere Art und Weise wieder gefunden? Ich schon. In einer Predigt zum Thema „Was Frauen wollen“ verglich ich einmal das Herz der Frau mit einer Schatztruhe. Sie möchte entdeckt werden. Sie wünscht sich, dass andere sagen: du hast so viel Schönes in dir. Eine Frau will begehrt und bewundert werden, auch für ihre Fähigkeiten. Frauen stellen permanent die Fragen: „Findest du mich schön, innerlich und äußerlich?“ und „Reicht das, was ich habe aus, um geliebt zu werden?“

Unser Problem ist es doch häufig, dass wir uns selber nicht akzeptieren. Vielleicht verstecken wir unsere Schatztruhe dann vor anderen und bleiben weit hinter unseren Möglichkeiten zurück.

Wie können wir es also schaffen, aus unserem persönlichen Teufelskreis der Komplexe auszubrechen? Indem wir diese negativen Gedanken über uns selbst als das entlarven, was sie sind - Lügen! Das Mädchen aus der Geschichte war leicht und unbeschwert, bis es anfing, Lügen zu glauben, die im Laufe ihres Lebens in ihre Schatztruhe hinein gelegt wurden. So gehe auch ich mit bestimmten „Lieblingslügen“ durch mein Leben. Das macht mich sehr verletzlich. Doch ich entscheide mich immer wieder neu dagegen, diese Lügen zu glauben. Ich sage: Schluss mit diesen Lügen! Sie haben kein Anrecht an mir! Und ich unterstelle diese Lügen dem, der sie mir abnimmt: Jesus Christus. Paulus schreibt in 2. Korinther 10, 4 ff.: „Meine Waffen in diesem Kampf sind nicht die eines schwachen Menschen, sondern die mächtigen Waffen Gottes. Mit ihnen zerstöre ich feindliche Festungen: Ich bringe falsche Gedankengebäude zum Einsturz und reiße den Hochmut nieder, der sich der wahren Gotteserkenntnis entgegenstellt. Jeden Gedanken, der sich gegen Gott auflehnt, nehme ich gefangen und unterstelle ihn dem Befehl von Christus.“

 

Wenn es einen Gedanken gibt, der sich gegen Gott auflehnt, dann ist es der, dass wir als seine Geschöpfe, Kinder und Geliebte nicht wertvoll und einzigartig sind.

 

Entlarven wir also die Lügen, die wir über uns selber glauben und unterstellen wir sie immer wieder ganz praktisch dem Befehl Christi. Sprechen wir die Wahrheit laut aus: „Nein, ich glaube nicht die Lüge, dass ich nicht schön und wertvoll genug bin. Christus ist für mich gestorben und mein Wert ist nur in ihm und in nichts anderem und daran halte ich fest.“ Es ist erstaunlich, wie schnell die negativen Gedanken dann plötzlich weg sind.

Lasst uns gerade als Leiterinnen mit Verantwortung für uns und andere Menschen immer mehr zu solchen Frauen werden, die Gott sich wünscht: Töchter des Königs, die mutig, kraftvoll, selbstbewusst und abenteuerlustig ihre Begabungen leben.

 

Mail an Cathrin Reich 

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