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Gedanken von Frauen die leiten

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Mein Vorsatz ist, jeden Tag ein kleines Risiko, einen kleinen mutigen Schritt zu gehen den Jesus mir zeigt. Denn ich möchte nichts lieber als Jesus gegenüber gehorsam zu sein.

 

Das Wissen über meine eigene Begabung und Berufung, besonders auch die Ermutigung von treuen Wegbegleitern, hatten in mir den Entschluss gestärkt: „Ich mache ich mich selbstständig“ und biete meine Gaben zum Ergänzung von Gemeindearbeit an. Ganz mutig druckte ich meine ersten Visitenkarten und veröffentlichte meine Angebote. Zeitlich dicht kam auch meine Webseite dazu. Wie sehr haben mir die Knie gezittert und ich dachte an Petrus:

„Jesus sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.“ Matth. 14, 29.

Doch es wurde eine meiner wertvollsten Lebenserfahrungen:

Jesus lässt sich nichts Schenken und Wege und Aufgaben, die seinem Willen entsprechen, segnet er sehr. Unser Trauspruch aus Matthäus 6, 33 erinnert mich stets daran:

»Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.« Diese Zusage hat sich bewahrheitet, mittlerweile bin ich seit fast zehn Jahren als freie Referentin unterwegs.

 

Ich möchte allen Frauen Mut machen, ihren ganz speziellen Auftrag zu suchen. Gerade wenn Sie Fähigkeiten in Lehren und Leiten haben: „Hört nicht auf nach Möglichkeiten zu suchen, euch auszuprobieren“.

 

Ganz praktisch bedeutet das, sich mutig mit Anregungen einzubringen und zu benennen: „Hey, ich hab eine Idee für den Gottesdienst, für die Gestaltung der Feier.“ oder „meine Meinung zur neuen Predigtreihe ist wie folgt.“

Persönlich muss ich mir eingestehen, dass ich mich auch oft selbst blockiert habe mit Gedanken wie „soll ich wirklich“ oder „was werden die Leute, die Verantwortlichen, die Nachbarn nur von mir denken?“ Oftmals war es auch das eigene Zögern: „das habe ich ja noch nie gemacht, das kann ich nicht, das traue ich mir nicht zu.“

Doch wenn Gottes Wille klar ist, darf ich es mir auch selbst erlauben. Letzten Endes ist es ein Weitergehen im Gehorsam. 

Und wenn ich mich getäuscht habe, Fehler mache? Was dann? Nun - mittlerweile sehe ich es so: Aufstehen - Krone richten- weitergehen.

Mit den Gedanken an den mutigen Petrus und meinen Vorsatz: „Jeden Tag ein kleines Risiko“ möchte ich weiter, Schritt für Schritt, meinen Weg mit Jesus gehen, wie ER ihn mir zeigt. Auch wenn es manchmal ein „Gehen auf dem Wasser“ ist!

 

 

Monika Scherbaum

 

 

 

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