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Das Besondere am Kreuz

Es war Ostersonntag, ich lag mit Kopfschmerzen im Bett und bemitleidete mich selbst. Ich will sie nicht mehr haben. Nie mehr. Ich kann nichts dagegen tun, außer Medikamente nehmen und darauf warten, dass sie vorbei gehen. Immerhin gehen sie vorbei, sage ich mir. Mir kommt der Gedanke, dass ich ja einfach abtauchen kann, in GOTTES Gegenwart. Dort kann man alle Schmerzen besser ertragen und vielleicht können die Schmerzen ja GOTTES Gegenwart nicht ertragen.

Das Kreuz taucht vor meinen inneren Augen auf. JESUS am Kreuz. Voller Schmerzen, voller Einsamkeit. Verraten, verleugnet, geschlagen, alleine … unschuldig. Als ich noch ein Kind war, habe ich mich oft gefragt, was denn das Kreuz für JESUS schlimmer gemacht hat, als für andere. Was war das Besondere an JESU Kreuz, an Seinem Tod? Sind nicht viele gestorben wie ER? Unter Qualen, gefoltert? Alleine?

Ist das Besondere, dass ER unschuldig war? Der einzige Mensch, der je völlig ohne Sünde war! Ist es das Besondere, dass ER meine Schuld und die der ganzen Welt getragen hat (und ich bin überzeugt, meine hätte vollkommen ausgereicht für solch einen Tod)? JA, das macht das Besondere des Kreuzes aus, Seines Leidens.

Doch ist das alles?

„Mein GOTT, mein GOTT, warum hast Du mich verlassen?“  ruft JESUS aus.

Ich kuschle mich mit den Schmerzen in GOTTES Gegenwart und schaudere. ER war ganz alleine. ER musste durch das Kreuz und in den Tod OHNE GOTT! Ohne die Präsenz Seines liebenden Vaters.

Was immer mir begegnen wird im Leben und sei es der Tod, alles, alles, alles darf ich in SEINER Hand erleben. Niemand wird mich aus der Hand des Vaters reißen.

 

Ich frage mich, wovor JESUS sich am meisten gefürchtet hat, als ER im Garten Gethsemane Blut und Wasser geschwitzt hat und weinend mit GOTT gerungen hat.

 

Den Verrat? Den Schmerz über die Schwachheit Seiner Freunde? Die Schuld der Welt aufgeladen zu bekommen? Die körperlichen, unaussprechlichen Schmerzen und Leiden, die Er vor Augen hatte? Oder all dies, Seinen letzten Kampf in einer Einsamkeit zu erleben, die unvorstellbar ist. Ohne GOTT!

Vor ein paar Wochen war Sonnenfinsternis. Es war seltsam grau und es wurde kalt. Die Kühle drang durch alle Ritzen und dabei war ich warm angezogen. Ich ahnte, wie abhängig wir von der Sonne sind, wie kalt und unwirtlich und tot diese Welt ohne ihre Wärme, ohne ihre Gegenwart wäre.

JESUS nahm nicht nur die Schuld der Welt, meine Schuld auf sich. ER nahm nicht nur die Schmerzen auf sich, die Trauer, die Folter. ER nahm es auf sich, dies alles ohne Seinen geliebten Vater zu durchleben. Ohne die Gegenwart des himmlischen Königs sind wir tot! So starb JESUS den grausamsten Tod dieser Erde.

Als Er im Garten betete, nahm ER all das bei vollem Bewusstsein auf sich. Für mich! Für Dich!

Was für ein König!

 

Mail an Regine Umbach 

 

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