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Die verpasste Konferenz 

Frauen mit Familie haben es schwerer geistlich zu wachsen. Egal ob Leiterin oder nicht. Stimmt das?

Wenn andere morgens früher aufstehen, um Stille Zeit mit GOTT zu haben, sind sie gerade eingeschlafen, weil sie die halbe Nacht wach waren, um Kinder zu trösten, stillen oder sonst was. Wenn andere sich zu ihrem täglichen Gebet zurückziehen, schleichen sie sich heimlich aufs Klo, weil das manchmal das einzige Stille Örtchen ist, das sie finden. Wenn andere sich treffen, um den nächsten coolen Gebetsmarsch durchzuführen oder über die Zukunft der Gemeinde zu beraten, rennen sie gerade das zehnte Mal, um die vollgebrochene Bettdecke zu wechseln oder den nächsten Wadenwickel zu machen. Wenn alle anderen sich scheinbar 110% einbringen, sind es bei mir nur 50%! 60%? Mehr? Weniger?

 

Meine Kinder sind zwar aus dem Gröbsten raus und müssen nicht mehr gestillt oder permanent beaufsichtigt werden, dennoch brauchen sie mich. Mal eben ein Wochenende weg zu der Megakonferenz, zum Superseminar oder geistlichen Highlight der Region, ist nicht immer drin. Vor zwei Wochen waren es nicht die Kinder, sondern der Umzug und das Auto. Gleichzeitig. Ausgerechnet an diesem Wochenende.

 

Ich werde trotzig und ringe mit GOTT: „Siehst du das nicht? Willst du nicht, dass ich wachse? Warum immer alle, nur ich nicht? So ein kaputtes Auto ist ja wohl kein Problem für Dich, oder? Ich organisiere einen freien Abend, Du das Auto. Okay?“

Also schufte ich, bereite den Umzug vor, bete, schleppe, räume ein und das Wochenende kommt mit großen Schritten.

Zeit, die 70km weit zu fahren um an der Konferenz teilzunehmen, habe ich nicht und auch das Auto verliert immer noch zu viel Wasser. Ich fühle mich unterversorgt und benachteiligt!

 

Immer noch enttäuscht, treffe ich eine Frau auf der Straße und wir kommen ins Gespräch. Sie hat das Knie kaputt und drei Monate schlafloser Nächte hinter sich wegen der Schmerzen. Ich nehme all meinen Mut zusammen und tatsächlich darf ich für sie beten. Laut. Gegen die Schmerzen. Sie ist so berührt von GOTT.

Nach ein paar Tagen sehe ich sie wieder. „Regine, ich hatte noch im Haus Gänsehaut und irgendetwas hat mich durchströmt. Schmerzen sind noch da, aber der Arzt sagt, ich kann die Schiene wegtun und wieder laufen.“

 

Sie strahlt und ich spüre, wie GOTT mir etwas zurück schenkt. Freude! Was für ein Vorrecht, SEINE Liebe weiterzugeben! Mein geistliches Highlight.

 

Sie strahlt und ich spüre, wie GOTT mir etwas zurück schenkt. Freude! Was für ein Vorrecht, SEINE Liebe weiterzugeben! Mein geistliches Highlight.

Ein bisschen fühle ich noch das Bedauern, die Konferenz verpasst zu haben, aber GOTT erinnert mich:

ER ist der GOTT des Überflusses. Ich werde keinen Mangel leiden. ER wird mir ALLES geben, was ich brauche, in jeder Lebenssituation. ER ist nicht abhängig von Megakonferenzen, Bibeleinheiten oder der richtigen Lebenslage. Wie gut!

Haben es Frauen mit Familie schwerer, geistlich zu wachsen? NEIN! JESUS nutzt jede Gelegenheit, um uns zu lieben und zu lehren und unsere Sehnsucht zu IHM groß werden zu lassen. Alles, was ER braucht, ist ein HERZ, das IHN liebt und IHM vertraut! Ich entscheide mich neu, IHM zu vertrauen und zu glauben, dass ER all meinen Mangel ausfüllt. 

 

Mail an Regine Umbach 

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