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Ich sorge für dich

Eine Freundin schenkte mir zu Weihnachten ein kleines, weisses Holzschild mit folgenden Worten: "I care for you (ich sorge für dich)."

Dieser Satz gehört zu einem Bibelvers der mich schon viele Jahre prägt. Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petr. 5,7

 

Gott sorgt für mich! Doch kürzlich, als ich wiederum das Holzschild anschaute, dachte ich mir – dass ich dies ganz praktisch leben will und zwar mit einem Brief den ich an Jesus schreibe. Oft können Sorgen ja auch Pendenzen sein – wie z.B. meine „to do“ Liste. Diese empfinde ich jedenfalls manchmal als eine Last. Meine vielen Aufgaben die ich erledigen muss - und irgendwie fehlt die Zeit oder die Energie dafür. Sorgt Gott auch in diesen ganz praktischen Angelegenheiten für mich?

Im Ringen mit diesem Bibelvers und seiner Botschaft entstand ein Brief an Jesus – oder noch besser, ein Zweigespräch mit Jesus.

 

„Lieber Jesus

Ich danke dir so vielmals, dass du mir angeboten hast für mich zu sorgen und dich um meine Angelegenheiten zu kümmern! Ich komme sehr gerne auf das Angebot zurück.

Also da wäre ein Text für eine Webseite, den ich schreiben möchte. Und noch ein Visionstext für meine Arbeit, einen Input über Fasten, den ich halten darf. Da ist die Beerdigung von meinem Onkel am Samstag - was unseren ganzen Familientag sowieso über den Haufen wirft. Da wäre auch noch das Mittagessen von heute und ich sollte noch einkaufen dafür.

Huch Jesus, wenn ich dir hier so schreibe, merke ich grad, wie DEINE „to do“ liste wächst und MEINE Last leichter wird. Und ich höre dich ermutigend zurufen: "Du kannst mir gerne noch mehr geben!"

 

"Was, du hast noch Kapazität, Jesus?" fragte ich erstaunt zurück. Jesus antwortete: "Ja, was denkst du denn wer ich bin?"

 

"Was, du hast noch Kapazität, Jesus?" fragte ich erstaunt zurück. Jesus antwortete: "Ja, was denkst du denn wer ich bin?"

"Hm..." gab ich zur Antwort; "...dann wird es jetzt vielleicht etwas schwieriger für dich Jesus, ich bin nämlich müde und würde am liebsten im Bett bleiben heute und den ganzen Tag nichts machen!"

 

"Also, was ich raushöre ist..." wandte Jesus ein, "...dass du frei sein möchtest von deinen Lasten des Tages? Ja, das geht klar. Müdigkeit..." Da fiel ich ihm ins Wort; "Genau, Jesus, was machst du mit meiner Müdigkeit?" Doch im selben moment wird mir mein Misstrauen bewusst: "Oh Jesus, tut mir leid, das kommt jetzt so rüber, als würde das deine Möglichkeiten und Fähigkeiten übersteigen, entschuldige. Also, ich gehe dann mal an die Arbeit und starte mit dem Erledigen meiner Pendenzen und vertraue darauf, dass du meine Anliegen zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigst!"

 

Und Jesus fügte hinzu: "Und danke, dass du mich nicht einfach auf die Seite stellst, sondern mich miteinbeziehst!"

 

Und so ging ich mit dem Bewusstsein in den Tag, dass ich meine Sorgen bei Jesus deponiert hatte. Er kann so vieles für mich vorbereiten und durch mich tun und ich darf mich in meinen vielen Aufgaben auf ihn stützen. Egal was ich tue, er ist mit dabei. Meine Müdigkeit hatte sich während dem Gespräch mit Jesus verzogen, fast so wie der Nebel am Himmel! 

 

Foto Credit: Explo 15 

 

Mail an Susanna Bigger 

 

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