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Zeit - Segen oder Fluch?

 

Hast du Zeit oder ist sie schon vergeben? Gerade unter uns LeiterInnen ist dies wohl ein sehr wichtiges Thema. Eigentlich habe ich noch nicht mit vielen darüber diskutiert, obwohl ich oft den Satz hörte (oder selber formulierte): „Sorry, habe gerade keine Zeit".  

Keine Zeit, das ist aus meiner Sicht ein Armutszeugnis der heutigen Zeit, gerade auch unter uns – und ich bin da keine Ausnahme, obwohl ich mir Mühe gebe und auch schon einiges erkennen durfte.

Ich bin der Überzeugung (und da lehne ich mich weit aus dem Fenster), dass die Häufigkeit von Burnouts unter anderem ein Zeichen von Zeit-Missmanagement ist. Obwohl mir persönlich ein Burnout bis heute erspart geblieben ist, hatte ich mit knapp 30ig Jahren einen kleinen Nervenzusammenbruch. Es war ein Weckruf Gottes an mich und meine Lebensgestaltung. Nach dem Zusammenbruch zog ich mich vier Tage in die Berge zurück und tat das Beste was ich tun konnte – ich investierte Zeit in Gott. Nach dieser Zeit, begann sich so einiges in meinem Leben zu verändern.

Die Grundlage aller Gelassenheit in meinem Leben als Leiterin ist die Investition in die Beziehung zu Jesus. Der Preis dafür ist Zeit!

Ich erkannte, dass meine Batterien schnell mal leer waren, da ich mir nie die Zeit nahm, diese bei Jesus zu füllen. Ich lief auf meiner eigenen Kraftreserve und die hält nicht sehr lange. Mir wurde klar, dass Jesus sich selber auch in unsere Beziehung investiert und wir Zeit zum Austausch brauchen – gegenseitig. Diese Investition wurde zu einer absoluten Notwendigkeit in meinem Leben, obwohl ich immer wieder Gefahr laufe, Ausreden zu haben, wieso ich gerade keine Zeit habe. Doch ich erkannte, dass Jesus ja genau weiss, wie mein Tag aussieht. Er weiss Bescheid über meine Verantwortungen im Alltag – er ist nicht blind, sondern hat mir diese Aufgaben anvertraut! Mein einfaches Fazit daraus ist: Wenn ich das tue, was Gott mir anvertraut hat, dann habe ich genügend Zeit in meinem Leben. Mein Leben zeugt davon, dass es funktioniert!

Dank meiner Investition in Jesus, sehe ich viel klarer, wo ich Zeit verschwende, wo ich Zeit falsch investiere und wo mir Zeit geschenkt wird.

 

Dank meiner Investition in Jesus, sehe ich viel klarer, wo ich Zeit verschwende, wo ich Zeit falsch investiere und wo mir Zeit geschenkt wird.

 

Es löst eine Ruhe und Zufriedenheit in meinem Leben aus, die ich nicht missen möchte. Jesus gibt und nimmt Verantwortungen, denn er weiss, was ich bewältigen kann.

Auch ich schaffe es nicht immer. Und ein stressfreies Leben gibt es wahrscheinlich nicht. Trotzdem spüre ich einen Unterschied! Ich kann mich besser abgrenzen, und kann bei Bedarf auch mal über die Grenzen gehen, um danach wieder in Jesus zur Ruhe zu kommen.

Als Leiterin will ich lernen wo meine Prioritäten sind – und Jesus ist die Nummer 1. Ob wir alleine sind, Kinder haben, jung oder schon ergraut sind – dieses Prinzip gilt für uns alle. Der Unterschied liegt in der Beziehung. Unsere Beziehungen zu Jesus sind unterschiedlich, da wir unterschiedlich ticken. Was für uns alle gilt ist, dass JESUS dich/mich kennt. Ich habe erkannt, dass Jesus mit mir in dieser Beziehung steckt, ihn geht unsere Beziehung auch etwas an. Deshalb plane ich mein Leben, meinen Alltag gemeinsam mit ihm!

Ich kam zur Überzeugung, dass ich es Jesus schuldig bin, dass er meine Agenda näher betrachten darf. Ich nehme mir die Zeit, mich mit Jesus hin zu setzen und gemeinsam mit ihm meinen/unseren Alltag zu planen (inkl. Freizeit…). Dadurch durfte ich erleben, dass eine neue Ruhe in mein Leben kam und plötzlich der Faktor Zeit zum Segen wurde.

 

Mail an Susanna Rychiger 

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