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Gedanken von Frauen die leiten

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In den 1970ern gab es ein Phänomen, welches mit dem Begriff „Bienenkönigin“ umschrieben wurde. Frauen in Führungsposition sahen sich als Konkurrentinnen. Sie ignorierten sich gegenseitig, hintergingen oder sabotierten sich sogar. Die Bienenkönigin (= führende Frau) verhinderte den Aufstieg der Arbeiterinnen-Bienen. Sheryl Sandberg widmet der Bienenkönigin ein ganzes Kapitel in ihrem bekannten Buch „Lean in. Frauen und der Wille zum Erfolg.“ Die Vorstellung, dass eine Frau eine andere Frau ausbremst, brach Sheryl Sandberg das Herz.

 

Ich habe das Glück, in meiner Kirchgemeinde von Frauen umgeben zu sein, die mich fördern und unterstützen, - sei das im Mitarbeiterteam oder in der Leitung. Ich achte diese Frauen sehr und sehe sie als meine Vorbilder. Ich bin überaus froh, dass sie mich ermutigen, begleiten und trösten.

 

Ohne diese Frauen, ja sogar Mentorinnen, wäre ich heute in meiner Persönlichkeit, sowie auch in meiner Aufgabe als Sozialdiakonin, nicht die Frau, die ich bin. Durch diese tragende Gemeinschaft, ihre Förderung und ihre Ermutigung habe ich Neues gewagt, meine Grenzen überwunden, mich persönlich weiterentwickelt und bin in meinem Glauben gewachsen.

 

Durch diese tragende Gemeinschaft, ihre Förderung und ihre Ermutigung habe ich Neues gewagt, meine Grenzen überwunden, mich persönlich weiterentwickelt und bin in meinem Glauben gewachsen.

 

Paulus beschreibt die Wirkung, die diese Frauen in meinem Leben haben, in seinem Brief an die Thessalonicher: Ihr wisst, dass wir uns um jeden Einzelnen von euch gekümmert haben wie ein Vater um seine Kinder. Wir haben euch ermahnt und ermutigt und mit allem Nachdruck daran erinnert, wie wichtig es ist, ein Leben zu führen, durch das Gott geehrt wird.

Thessalonicher 2,13-14

 

Ich bin diesen Frauen sehr dankbar, denn ich könnte meine Arbeit ohne sie nicht tun. Vor ihnen kann ich ganz ehrlich meine Schwächen zeigen und auch um Hilfe bitten. Ich frage nach, wenn ich anstehe oder einen anderen Blickwinkel brauche. Natürlich sind mir auch meine männlichen Mitstreiter unentbehrlich, allen voran mein Mann.

 

Trotzdem tut es gut, mich mit anderen Frauen auszutauschen. Da ich oft emotionaler empfinde oder reagiere als das zum Beispiel Männer tun, fehlt es mir dort manchmal an Verständnis. Es gibt einfach ein paar Bereiche im Leben, in denen ich bei Frauen mehr Resonanz finde, als bei Männern. Daher sind mir Gespräche und Gemeinschaft mit Frauen unbezahlbar geworden.

 

Ich bin wirklich dankbar für die Heldinnen in meinem Leben, Ratgeberinnen und Mentorinnen. Sie sind meine Vorbilder. Ich will keine Bienenkönigin sein, sondern eine starke Frau wie sie es sind. Ich möchte andere Frauen nicht als Konkurrentinnen sehen, sondern sie unterstützen und ermutigen. Ich will mir Paulus zu Herzen nehmen, in seiner Fortsetzung des Thessalonicherbriefes: Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander ´im Glauben` weiter, wie ihr es ja auch jetzt schon tut. Thessalonicher 5,11

 

 

Mail an Rebecca Affolter 

 

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