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„Beten ist die ehrfürchtigste Scheu, Zweisamkeit mit Gott, Kämpfen und Ringen – aber es ist der Weg zur Realität Es gibt nichts, was wichtiger, schwerer, reicher oder Leben verändernder wäre. Es gibt nichts, was so gross ist wie das Gebet.“

Timothy Keller

 

Mein Gebetsleben ist von Höhen und Tiefen geprägt. Bei meinem persönlichen Jahresrückblick stellte ich mich selber und meinen Glauben in Frage. Glaube ich überhaupt noch an das kraftvolle Evangelium? Oder verstecke ich mich hinter Predigtvorbereitungen und Bibellesen für die Hauskreise? Wo blieb meine persönliche Spiritualität?

 

Dass ich mich schon länger nicht mehr um mein Gebetsleben gekümmert habe, merkte man mir an: Ich war gereizt, müde, kraftlos. Und daran sind nicht die aufgrund von Kleinkindern schlaflosen Nächte, oder die Magendarm Grippe, die uns noch kurz vor Weihnachten erwischt hatte, schuld. Sondern mein kaum vorhandenes Gebetsleben.

 

Ich hatte mir zu dieser Zeit ein Buch über das Predigen gekauft. Als ich das Buch zu lesen begann , wurde mir wieder neu bewusst, wie sehr mir das tiefe Wissen, Erkennen und Erfahren von Gottes herrlicher Heiligkeit fehlte. Meine grosse Sehnsucht nach Gott wurde mir offenbart. Ich konnte nicht anders als zu beten und ihn zu loben. Ja – das Evangelium ist auch für mich immer noch kraftvoll!

 

Im Epheserbrief zeigt ein Gebet von Paulus, was das wichtigste Gebet ausmacht:

„Ich bete darum, dass Gott – der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater, dem alle Macht und Herrlichkeit gehört, – euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung gibt, damit ihr ihn immer besser kennen lernt. Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist.“ (Epheser 1,16-19)

 

Paulus bettet nicht um Veränderungen in der äusseren Situation der Epheser. Es hätte dafür genügend Gründe gegeben: Verfolgung, Unterdrückung, Armut… Für Paulus steht etwas anderes im Mittelpunkt: „... damit ihr IHN immer besser kennen lernt.“  Paulus betet für seine Freunde, dass sich die Augen ihrer Herzen öffnen, der Ort an dem ihre tiefsten Wünsche und Hoffnungen wohnen. Wir sollen nicht nur wissen, dass Gott wunderbar ist, sondern es auch mit unseren Herzen begreifen: Seine unendliche Gnade und Güte fühlen.

 

Wir sollen nicht nur wissen, dass Gott wunderbar ist, sondern es auch mit unseren Herzen begreifen: Seine unendliche Gnade und Güte fühlen.

 

Ich habe diese Sehnsucht in mir nach IHM wieder entdeckt. Und ich wünsche mir von ganzen Herzen, dass ich jeden Tag mehr von IHM bekomme. Jeden Tag wieder neu. Dass meine Antenne nach Gott ausgestreckt ist. Dass ich in der Gewissheit lebe, dass sich Gottes Herrlichkeit über mein Leben ausgiesst, Tag für Tag. Dass ich erkenne, was für eine Hoffnung Gott mir gegeben hat und dass ich zu seinem heiligen Volk gehöre. Was für ein Geschenk. Was für eine Liebe. 

 

 

Mail an Rebecca Altdorfer

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