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Kürzlich hatte ich einen Traum: Ich war mit meiner Familie auf einem hohen Berg als ganz plötzlich so dichter Nebel aufzog, dass ich meine eigene Hand nicht mehr erkennen konnte. Voller Panik rief ich meine Kinder zu mir und kroch den Berg hinauf. Erst jetzt, wenn ich mich auf die Zehenspitzen stellte konnte ich meinen Kopf aus dem Nebel strecken und hatte wunderbaren Ausblick über diese dicke, angsteinflössende Nebelsuppe. Ich schreckte aus dem Schlaf auf und konnte lange nicht mehr einschlafen.

 

Dieser Traum spiegelte meine momentane Situation wieder. Ein krankes Kind brachte meine Agenda durcheinander und gab meinen Gedanken plötzlich Raum und Zeit für Sorgen und destruktives Denken. Auch standen verschiedene Entscheidungen an, die prägend sein würden für die nächsten Jahre. So betete ich in diesen Tagen mehr als einmal darum, dass Gott eine Badewanne voller Weisheit über uns ausschütten würde. Wie oft in meinem Leben schien die Antwort nicht einfach weiss oder schwarz, sondern eher grau wie der Nebel.

 

So betete ich in diesen Tagen mehr als einmal darum, dass Gott eine Badewanne voller Weisheit über uns ausschütten würde. Wie oft in meinem Leben schien die Antwort nicht einfach weiss oder schwarz, sondern eher grau wie der Nebel.

 

Ein paar Tage später sass ich tatsächlich in der Nebelsuppe. Da wir im Schweizer Mittelland wohnen kommt es in den Wintermonaten öfters vor, dass die Sonne nur in den Bergen scheint. Ich sehnte mich nach Klarheit. So liess ich meine Arbeit liegen und machte mich auf. Nach einem anstrengenden Aufstieg stiess ich tatsächlich durch die Nebeldecke und war überwältigt von der Schönheit, Klarheit und Aussicht die hier oben war. Hier verbrachte ich Zeit mit meinem Freund und Ratgeber und breitete mein Herz vor ihm aus. Langsam schien sich auch der Nebel im Kopf zu lösen.

 

Jesus hat oft in Gleichnissen gesprochen und die Jünger hatten oft keine Ahnung was Jesus ihnen damit sagen wollte. Auch in ihrem Kopf war Nebel. Erst als sie alleine waren mit ihm konnten sie ihn nach den Dingen fragen, die sie nicht verstanden. Gewisse Sachen verstanden auch die Jünger sogar erst im Rückblick.

 

Hier oben entschied ich mich, mich täglich aufzumachen um Zeit mit Jesus zu verbringen um vor ihm meine Fragen zu bewegen. Ja, schon vor vielen Jahren war es mein Gebet, im Zentrum seines Willens zu stehen und ihn mit meinem Leben im Maximum verherrlichen. Und wenn ich nun auf die letzten 15 Jahre meines Leben zurück blicke erkenne ich, dass er mich immer wunderbar geführt hat. Das gibt mir Vertrauen für den nächsten Schritt!

 

Mail an Madeleine Häsler 

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