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Schritte wagen, aber wann und wie? Diese Frage hat mich im vergangenen Jahr immer wieder beschäftigt. Irgendwann während der Sommermonate schenkte mir mein Mann das Buch „Keine Kompromisse“ von David Platt. Begeistert begann ich das Buch zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Lektüre hat mich ganz neu herausgefordert, darüber nachzudenken wie wir das Evangelium unseren kulturellen Vorlieben angepasst haben. Mir wurde deutlich, was Jesus tatsächlich über Nachfolge lehrte und wie wir ihm glauben und folgen sollten. Mir wurde bewusst, dass ich in vielen Bereichen Kompromisse eingehe - aus Bequemlichkeit, Menschenfurcht oder auch aus Unwissenheit. Es lag auf der Hand, dass ich in einzelnen Lebensbereichen etwas ändern muss, in anderen vielleicht etwas lassen sollte und in wieder anderen neue Schritte notwendig wären.

Wenn es um Veränderungen geht, so ist Josua für mich ein großes Vorbild. Er wagte Schritte, weil es an der Zeit war. Gott hatte den Zeitpunkt bestimmt, dass Josua das verheißene Land einnehmen sollte. Jetzt war es dran, loszugehen: Heute! So wusste auch ich, jetzt ist die Zeit, dass wir den missionarischen Dienst in unserem Ort beginnen sollten, von dem mein Mann und ich schon länger sprachen und Gott immer wieder im Gebet fragten, ob und in welcher Form er uns gebrauchen möchte. Jetzt ist die Zeit, dass wir uns für einen missionarischen Kurzeinsatz im Ausland anmelden sollten.

Auch Josua war bereit, Schritte zu wagen, weil Gott gegeben hat. Gott hatte das Land gegeben, das er und sein Volk einnehmen sollte. Nur, es muss auch „angenommen“ werden. „Aber wie nehme ich etwas an?“, fragte ich mich. Tagtäglich bereite ich mich auf alles Mögliche vor: den Urlaub, die Geburtstagsfeier oder den Hauskreis. Ich treffe Vorkehrungen und gehe die notwendigen Schritte. Aber, wenn Gott etwas verspricht, neige ich dazu, träge zu werden und darauf zu warten, dass mir die Früchte in den Mund wachsen.

 

Aber, wenn Gott etwas verspricht, neige ich dazu, träge zu werden und darauf zu warten, dass mir die Früchte in den Mund wachsen.

 

Es lag also auf der Hand, dass jetzt die Zeit ist, konkret für unsere Vorhaben zu beten und uns vorzubereiten. Immer im Glauben darauf, dass Gott Großes verheißen hat und wir es auch in Anspruch nehmen sollten.

Josua wagte Schritte, weil Gott mit ihm war. „Ist das nicht großartig?“, dachte ich. Diese Zusage gilt auch mir. ER hat sich mit mir verbündet und mir versprochen, mich nie allein zu lassen. Mir wurde klar, dass ich keine Angst haben brauchte, Schritte zu wagen, denn Gottes Zusage ist sicher – jetzt und in alle Ewigkeit.

„Schritte wagen“ ist immer wieder eine Herausforderung für mich. Sicherlich sind die Schritte nicht immer gleich: manchmal erscheinen sie mir winzig klein, aber für andere sind sie schon viel zu groß oder umgekehrt. Dennoch glaube ich, in Gottes Augen ist jeder Schritt mit Jesus wertvoll und wichtig. Und alles, was ich tue, um das verheißene Land zu betreten, ist aus Gottes Perspektive gut und gesegnet.

 

Ich wünsche und bete, dass ich Gottes Stimme immer öfter höre und mutige Schritte gehe. Wenn Gott mir eine Verheißung schenkt, möchte ich mich vorbereiten, im Vertrauen darauf, dass ER mit mir ist. Ich möchte Gottes Worte, die er Josua zugesprochen hat, für mein Leben in Anspruch nehmen, egal wie groß oder klein der nächste Schritt auch sein mag: „Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“

 

 

Mail an Caroline Schmitt

 

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