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Meine Wohnung ist sauber und aufgeräumt - einfach herrlich. Ich liebe es - diesen Zustand. Wie lange hält es dieses mal? Ich habe viel Kraft und Liebe in unser Heim gesteckt!

Dies ist mein perfekter Moment, es duftet, ist sauber und jetzt - meine Zeit mit Jesus.

Ich starte mit Worship um Jesus zu ehren und Ihn anzubeten. Da tauche ich richtig ab und bin ihm nahe.

 

Schon saust Sohn um die Ecke. Da liegt nun der Kindergartengurt – ein wenig weiter der Rucksack und was er sonst noch mitgebracht hat. Da habe ich die mit Sand panierten Schuhe noch gar nicht bemerkt. In mir kriecht Wut hoch - ich wusste das dies wieder passiert, das musste wohl so kommen. Innerlich koche ich, und falls ich noch mehr Dinge finde die herum liegen, explodiere ich. Ich versuche ihn zur Rede zu bringen: "Hast du den Dreck nicht gesehen?" Natürlich hoffe ich auf ein "Ja" - doch Fehlanzeige! "Nein, Mami was denn?" Wieder hat es niemand gesehen. Eine Leere breitet sich in mir aus – ich bemühe mich die Tränen zurück zu halten.

 

Meine ganze Anstrengung alles sauber und ordentlich zu halten, ist innert Kürze zunichte gemacht! Ich bin verletzt und wütend zugleich. Was soll ich tun? Wohin mit meinen Gefühlen – wieder einmal ist nicht nur eine Schublade im Gefühlsschrank offen sondern der ganze Schrank. Wow, was für ein Durcheinander. 

Ich spreche mir Geduld zu... Jesus, schenk mir bitte jetzt Ruhe in vollem Maß.

Dank des Worshipsongs im Hintergrund  - kommt mein Puls langsam zur Ruhe. Ich atme tief ein und aus  – und mache mir bewusst, dass Jesus in mir lebt. Er ist in mir, und ich in Ihm.

Als ich dann doch noch Zeit mit Jesus verbringe, frage ich ihn ob mein Gefühlsausbruch etwas mit meiner kurzen emotionalen Zündschnur zu tun hat - die immer wieder mal zu kurz ist.

 

Seine Antwort: Reich wird nur der, dem Gott Gelingen schenkt; eigene Mühe allein hilft nicht weiter! Sprüche 10;22 

 

Während ich dies in meiner Bibel lese flüsterte Jesus in mein Herz: "Ich habe die saubere Wohnung gesehen. Ich habe Sie mit dir geputzt. Ich liebe dich über alles, du bist meine Königstochter. Es ist nicht der Fleiß den ich an dir liebe."

 

Während ich dies in meiner Bibel lese flüsterte Jesus in mein Herz: "Ich habe die saubere Wohnung gesehen. Ich habe Sie mit dir geputzt. Ich liebe dich über alles, du bist meine Königstochter. Es ist nicht der Fleiß den ich an dir liebe."

Mir kommt ein Bild in meine Gedanken, wo ich mich in einem wunderschönen Kleid sehen – in einem Festsaal. Der Saal ist gefüllt mit Festmusik und mein Kleid glitzert und leuchtet. Ich realisiere, dass Gott mir seine Sicht über mich zeigt. 

Ich kann es fast nicht glauben – Jesus sieht mich so. Mich - der nervige Freak?

 

Ich fühle mich überfordert - das ist doch fast unmöglich, ich falle auf die Knie mir laufen die Tränen nur so über mein Gesicht. Meine Unzulänglichkeit ist kein Thema für Jesus - er sieht mich mit ganz anderen Augen an. Mein Herz ist erfüllt mit Dankbarkeit zu Jesus. Dankbarkeit, dass er mein Herz mit dem füllt was ich gerade brauchte - Annahme und die Stärkung meiner Identität in ihm. Ich bin zutiefst berührt, eine solche Sicht von mir selber hatte ich nicht - ich hätte mich eher angeklagt. Danke Jesus! 

 

Inzwischen habe ich gelernt auch etwas unaufgeräumt zu lassen – und meine Männer nicht mit übertriebener Ordnung zu nerven.

 

Mail an Silvia Rechsteiner

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