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Gedanken von Frauen die leiten

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Vor einigen Jahren, als ich in den vollzeitlichen Dienst ging, hörte ich vom Werk von Dorothea Trudel von Männedorf. Mich hat diese Frau sehr bewegt. Sie wuchs als Tochter eines Alkoholikers auf und hatte eine betende Mutter. Als sie selber krank wurde, konnte sie der Sehnsucht, im Wort Gottes mehr über Jesus offenbart zu bekommen, vertieft nachgehen. Sie verbrachte Jahre damit, zu forschen und zu beten. Den Heiligen Geist persönlich kennen zu lernen, wurde zu ihrer grossen Wende. Später führte sie ein Haus für kranke Menschen. Mit viel Liebe und Klarheit gab sie ihnen ihre Offenbarungen aus der Bibel weiter, lehrte sie zu beten und half den Menschen, alte Mauern fallen zu lassen. Viele psychisch und körperlich kranke Menschen wurden gesund. Sie wusste und erfuhr ganz praktisch; Was auch immer ein Mensch erlebt hatte, Gott will und kann alles wiederherstellen.

Ich wünsche mir sehr, dass dieser Segen an vielen Orten weiterlebt. Ich sehe es als Dringlichkeit von Gott für unsere Gesellschaft. Immer wieder erlebe ich, wie Gott Wege findet um Menschen zu heilen, oft auch unerwartete, unkonventionelle oder sogar humorvolle.

Wie zum Beispiel diese Woche. Ich war als Gastreferentin im Ausland unterwegs und gab ein Seminar zur Vaterliebe Gottes. Am Abend, nach dem Seminar, wurde ich von einer Frau zum Flughafen gebracht. Als ich mich dann verabschieden wollte, sagte plötzlich etwas in meinem Innern: «Stopp»! Ich horchte inmitten des lauten Treibens, was Jesus mir wohl sagen wollte und vernahm, ich solle noch etwas Zeit mit dieser Frau verbringen. So setzten wir uns in eine ruhige Ecke in einem Restaurant und fingen an auszutauschen. Die Frau öffnete mir ihr Herz und erzählte mir, dass das was ich im Seminar weitergegeben hatte, sie sich seit Jahren wünschte. Sie brauche neue Hoffnung um von ihren Verletzungen geheilt zu werden. Sie möchte diesem liebenden Vater und Gott begegnen, obwohl sie selber nie einen liebenden Vater gehabt hatte. Ich durfte mit ihr beten und wir erlebten wie Gott mit seiner Gegenwart kam. Es war ein herrlicher Moment, wo Gott ein Stück Heilungswunder tat, ganz unkonventionell an diesem Ort. Es ist für mich eine Schönheit von Gott, wie kreativ er den Himmel auf die Erde bringt. Einfach wunderbar – und es geht so einfach! Wir verabschiedeten uns dann mit viel Freude und ich ging zum Einsteigen. Ich war voller Begeisterung über dieses «Brücken bauen» zum Vaterherz Gottes. Neue Hoffnung und Wegweisung durfte bei dieser Frau wachsen und sie konnte ihre „Innere Heimat“ bei Gott neu festigen.


Wie viele aber gibt es, die sich nach dieser «inneren Heimat bei Gott» sehnen! Und es bewegt mich zu erleben, dass wir viel mehr Brückenbauer/innen brauchen um die Not der Menschen zu stillen, die sich sehnlichst eine Berührung von Gott wünschen. Aus Gottes Herzen vernehme ich: «Durch sie will ich ihnen meine Liebe persönlich erweisen.»

 

Mail an Sarah Fischer

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